Baiersdorf

1124/25 wird Baiersdorf erstmals schriftlich erwähnt. Luitpold von Baierdorf, Ritter des Bischofs von Bamberg, erscheint als Zeuge bei Schenkungen.

Seit dem Mittelalter pfarrte der Ort nach Weismain, erst 1820 erfolgte die Auspfarrung nach Altenkunstadt. Mit Einführung der Schulpflicht am Ende des 18. Jahrhunderts gingen die Baiersdorfer Kinder ebenfalls in die Weismainer Schule.

Die alten Höfe hatten Adelsfamilien gehört, die Gemeinde selbst besaß lediglich einen Acker, eine Wiese und das Hirtenhaus; Gemeinderechnungen existieren seit 1748. 1750 erhielt Baiersdorf vom Oberamt Weismain eine eigene Gemeindeordnung. 1818 wurde es zu einem Ortsteil von Altenkunstadt.

Am Dorfanger stand eine Kapelle, die jedoch so klein war, dass man sie 1846 - 1849 erweitern musste. Keine 30 Jahr später genügte dieser Bau auch nicht mehr, sodass man sie abriss und an ihrer Stelle ein größeres Gotteshaus errichtete. 1953 wurde die jetzige, an anderer Stelle errichtete Kapelle geweiht. Die alte Kapelle ist restlos verschwunden.

Obwohl es auf ein beachtliches Alter zurückblicken kann, ist Baiersdorf gleichwohl ein junges Dorf, ist doch der überwiegende Teil der Bebauung erst seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstanden.