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Modernisierung der Straßenbeleuchtung

Die Straßenbeleuchtung stellt ein genauso wichtiges wie selbstverständliches Thema in einer Gemeinde dar. Wir haben uns in letzter Zeit sehr intensiv mit unseren Straßenbeleuchtungsanlagen befasst und werden zahlreiche Änderungen vornehmen. Nach dem Bayerischen Straßen- und Wegegesetz haben Gemeinden zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung nach ihrer Leistungsfähigkeit die öffentlichen Straßen innerhalb der geschlossenen Ortslage zu beleuchten. Die Beleuchtungspflicht umfasst die Erstellung einschließlich Bestimmung über das Aus-maß der Straßenbeleuchtung, den Betrieb, die Wartung und die Kontrolle der Leuchten. Das gleiche gilt auch für die Erschließung von Baugebieten. Die DIN EN 13201 bildet die Grundlage für die verkehrsgerechte Auslegung der Straßenbeleuchtungsanlagen. Nach unseren aktuellen Strompreisen verursacht unsere Straßenbeleuchtung mit ihren 1 127 Leuchten im Gemeindegebiet derzeit jährliche Kosten in Höhe von 97 792,04 €. Bei 605 Leuchten handelt es sich um Quecksilberdampflampen (HQL-Leuchten), die in diesem Jahr vom Markt genommen werden, aufgrund einer Richtlinie der EU (Verordnung (EG) Nr. 245/2009). Nicht nur, weil es ein Verkaufsverbot für diese Leuchtmittel gibt, sondern auch der hohe Energieverbrauch hat uns zu einem Austausch dieser Leuchten veranlasst. Mit einer Umstellung auf neue Leuchten mit LED gehen ebenso erhebliche CO2-Reduzierungen einher und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit - Projektträger Jülich - hat eine Zuwendung in Höhe von 111 040 € in Aussicht gestellt. Bei geschätzten Gesamtinvestitionskosten in Höhe von ca. 555 000 € entspricht dies einem Fördersatz von 20 %. Bezogen auf die vorgerechnete Energieeinsparung von bis zu 78 096,70 € jährlich wird sich die Maßnahme in ca. 7 Jahren amortisieren und für den Klimaschutz ein entscheidender Beitrag durch die CO2-Einsparung von jährlich über 4 000 Tonnen geleistet.

Die Investitionen in den Klimaschutz sind sehr nachhaltig und werden auch in Zukunft in der Gemeinde Altenkunstadt weiter vorangetrieben. Als nächstes Projekt ist gemeinsam mit der Stadt
Burgkunstadt geplant, einen Energienutzungsplan als Basis für eine örtliche Energiepolitik aufzustellen. Auch diese Maßnahme wird mit einem Fördersatz von 70 % bezuschusst. In Kürze folgt
eine ausführliche Information des Stadtrats Burgkunstadt und des Gemeinderats Altenkunstadt in einer gemeinsamen Sitzung. Mit der ersten heiligen Kommunion und der Konfirmation werden junge Christen in ihrem Glauben bestärkt. Allen Kommunionkindern und Konfirmanden sage ich einen herzlichen Glückwunsch. Mögen sie allzeit fest zu ihrem Glauben stehen und möge unser Herrgott allzeit seine schützende Hand über sie halten.

Notrufzentrale

Bei Lebensgefahr wählen Sie sofort den Notruf unter 112
Rettungsdienst & Feuerwehr, zB. bei Unfällen mit Verletzten, Bränden

Alternativ: Ärztlicher Bereitschaftsdienst TEL. 116 117
Der ärztliche Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigungen ist im Einsatz, wenn die niedergelassenen Ärzte keine Sprechstunden haben.
Einen diensthabenden Arzt bekommen Sie alternativ auch unter dieser Nummer genannt.

Polizei Notruf 110
Wenn sie oder andere in Not sind, Unfälle ohne Verletzte, Einbruch, Diebstähle, ...

Giftnotrufzentral (München): 089 - 19240
z.B. bei Vergiftungen, Vergiftungserscheinungen, ...